Das Rad von Heidi Wittlinger, Chris Stenner und Arvid Uibel [8m40sec/2001]

„Das ist ja nochmal gut gegangen“ – lautet die lapidare Zusammenfassung des Steinmännchens Kew. In acht Minuten von der Steinzeit bis zum Ende der Menschheit: für Hew und Kew kaum mehr als ein kurzes, wenn auch verwirrendes Intermezzo.

Das Rad entstand zwischen 1999 und 2001 an der Filmhochschule Ludwigsburg. Alleine die Herstellung der Landschaft kostete die Regisseure Heidi Wittlinger, Chris Stenner und Arvid Uibel vier Monate. Für die Täuschung, dass die Zeit wie im Flug vergeht, mussten die Szenen bei drei unterschiedlichen Lichtverhältnissen aufgenommen werden. Die 8:40 Minuten setzen sich aus insgesamt 1000 einzelnen „Bildern“ zusammen. Das es sich gelohnt hat, zeigen die unzähligen Preise, nicht zuletzt die Oscar-Nominierung 2003 für den besten Animationsfilm. Das Rad gedenkt auch  Arvid Uibel, der noch während der Dreharbeiten verstarb. Fernsehen unter Tage!

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